UDI in USA perfekt, UDI in Europa beim Rat, aber in den Kliniken geht es bereits um mehr.150505-HCT-P1070644 - Ausschnitt-vkl50

Der Healthcaretag 2015 im Dialog mit der Europäischen Kommission und den Kliniken:
„UDI - Unique Device Identification“ ist für Klinik und Patienten da - UDI auch als Modul von „TTIP“ - Einhellige Unterstützung von UDI seitens der Klinik, die Erwartungen liegen bei den Stammdaten – Akkreditierte Systeme für direkte REF-Verwendung (HIBC) und indirekter Zweitcode (GS1) - „Mehr als UDI“: AutoID-gestützter Hygieneprozess, UDI plus Internet, PaperEDI - der MiniMatrix-Code „DMRE“.


Der Healthcaretag in Leipzig fand am 5. Mai als Parallelveranstaltung der med.LOGISTICA statt und hat zu einem erfolgreichen Dialog zwischen Kliniken, Dienstleistern und dem Referent der Europäischer Kommission geführt. Herr Dr. Björn Kabisch, Universitätsklinikum Jena, moderierte den Austausch und erreichte kreative Diskussionen über optimalen Einsatz von AutoID im klinischen Prozess. Herr Laurent Sellès, Senior Coordinator for International Relations, DG for Internal Market,Industry, Entrepreneurship and SMEs, European Commission, erläuterte die Inhalte von UDI und die Zeitpläne, die mit der Verabschiedung der Verordnung für Medizinprodukte einhergehen in der UDI enthalten ist. Dies wird für Ende 2015 erwartet. Die USA, als Mitglied im „International Medical Device Regulatory Forum -IMDRF“ hat UDI bereits 2014 gesetzlich eingeführt. Laut Laurent Sellès kann Europa von der Einführung von UDI & Datenbank in den USA nur lernen. Das ausgesprochene Ziel für UDI sei es aus IMDRF-Sicht, die der Europäischen entspricht, Kompatibilität, Interoperabilität und Datenaustausch mit der USA zu gewährleisten, denn UDI wird bereits als Modul vom Freihandelsabkommen„Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP)“, gesehen. Daher sollte nicht gewartet, sondern UDI auf dem Produkt zügug nach UDI-Regeln optimiert werden.

Die Referenten aus Standardisierung, Realisierung und Praxis mit Herrn Felix Weißer, Uniklinikum HD, Arne Klevenhusen, Paracelsuskliniken, führten aus, wie sich UDI als Modul in ein Gesamtsystem einfügt und das große Erwartungen auf einhergehende Stammdatenoptimierung gesetzt werden. Die Merkmale der akkreditierten Systeme „Healthcare Bar Code (HIBC)“ für die direkte Verwendung variabler Artikelnummern (REF) und dessen Vorteile konnten an Beispielen mit dem indirekten System der GTIN (GS1) und dessen Zweitcodes verglichen werden. Die Ausführungen der Referenten zeigten auch, dass die Entwicklungen und Standards bereits weit über die Funktionen von UDI hinausgehen, zum Beispiel die HIBC PaperEDI-Lösung, der auf UDI aufgesetzte Internetzugriff, MiniMatrix-Code als DataMatrix-Erweiterung und AutoID-Gesamtlösungen, die der Referent Otto Wiechert an Hand der HIBC-Guideline „AutoID-gestützter Hygieneprozess“ ausführte.
In Kürze folgte ein Resümee, auch die Videos der einzelnen Referate werden für das Internet vorbereitet.
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Bild Healthcaretag 2015: Dr. Björn Kabisch  (u.-links) Laurent Sellès (Zweiter u.-links), Teilnehmer (u.-rechts), die Referenten (oben)