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HIBC steht für „Health Care Bar Code“ ist aber auch das Synonym für den Mitgliederverband. Technisch definiert HIBC als Standard eine weltweit eindeutige Struktur, die ursprünglich 1986 für Barcode entwickelt wurde und heute mit den modernen Symbologien, wie Code 128, DATAMATRIX und QR-Code, sowie RFID verwendet wird. Damit können mit einer Datenstruktur alle gängigen Kennzeichnungsvarianten genutzt werden.

Mit dem HIBC werden manuelle Dokumentationen vermieden und Prozesse gesichert. Der Health Industrie Barcode (HIBC) ist eine besondere Form des Barcodes und wurde speziell für das Gesundheitswesen und insbesondere für Medizin- und Dentalprodukte entwickelt und optimiert. Der HIBC beinhaltet die notwendigen Informationen für die gesetzlich erforderlichen Sicherheitspläne und die damit verbundende Rückverfolgbarkeit.

HIBC kann gegebene Originalreferenzen zu Produkten tragen, so dass Zweitnummernkreise wegfallen können. Praktisch bedeutet dass, Hersteller können ihre gewachsenen Artikelnummern weiter verwenden auch wenn diese aus mehr als 5 Stellen und alphanummerischen Zeichen bestehen, ohne aufwendig eine Referenznummer als Kurzcode aufbauen zu müssen.  Anwender schätzen diese Merkmal der HIBC-Codes mit Kapazität für 2-bis 18-stellige Produktcodes und dazugehöriger Variablen LOT, Seriennr., Verfalldatum, Mengen. Zur Bedienerführung dient das HIBC-Emblem  „Scan hier“, das auch als HIBC-RFID-Emblem anzeigt, dass ein RFID-CHip vorhanden ist. 

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Der HIBC hat weltweite Verbreitung in der Medizintechnik, besonders da, wo es darum geht vorhandene Produktreferenzen zu markieren und zu identifizieren. Neben Medizinprodukten werden Dentalprodukte zu einem grossen Anteil mit HIBC versehen. Dort liegt der Anteil der HIBC-Codes bei über 90%, begründet dadurch, dass der Anwender es vorzieht nur eine Referenznummer zu handhaben anstelle eine Produktreferenz und getrenntem Barcode. Die Datenstruktur beginnt mit dem geschützten Systemidentifikator nach DIN 66403, dem Pluszeichen (+). Das Pluszeichen ist hier ein wirklicher Pluspunkt und sorgt dafür, dass auch einfach angeschlossene Barcodescanner den Codeinhalt in seiner vollen Struktur  sicher und vollständig weiter geben. Der HIBC ist mit der ASC- und GS1-Struktur Teil des Standards „ISO 22742 Linear & two-dimensial symbols for product packaging“. Dabei wird HIBC in der Regel für 3- bis 18-stellige, bzw. alphanumerische kompakte Produktcodes eingesetzt und  im ASC-Format für diskrete Einzelcodes.

 

Mit dem modernen HIBC-DATAMTRIX sind alle Lieferdaten mit einem Scan im System. Das ermöglicht sichere Produktidentifkation auf kleinstem Raum. Damit sind nicht nur einzelne Produkte sonder ganze Lieferscheine codierbar, was sich in Technologien wie dem Paper-EDI zeigt.

Weiterentwicklungen im Zuge der Eingliederung in die DIN- & ISO-Normen, die aus den Anwenderanforderungen hervorgegangen sind:

  • die Unverwechselbare Identifikationsmarke – UIM (heute auch DIN 66401 UIM)
  • der Scannbare Lieferschein als „PapierEDI“ - die Lieferdaten mit einem Scan
  • RFID-Hybridtechnik für den Technologieverbund, zum Beispiel für „Sterilisationsplaketten“

Gerne informieren wir Sie über die Vorteile und Anwendung des HIBC im Einzelnen. Sprechen Sie uns zu Ihren individuellen Fragestellungen an oder nutzen Sie unsere Veranstaltungen.